Küchentrends direkt aus Mailand – unser Besuch an der EuroCucina
Das gesamte Sales-Team hat sich kürzlich einen Tag Zeit genommen, um an der EuroCucina in Mailand die neuesten Entwicklungen und Küchentrends zu entdecken. Die internationale Küchenmesse gilt als wichtiger Gradmesser für Design, Materialien und Geräte – und wir haben viele spannende Eindrücke mit nach Hause genommen.
Holz feiert ein Comeback
Besonders erfreulich aus unserer Sicht: Der Trend geht wieder klar in Richtung Holz. Viele Küchenfronten werden aktuell furniert oder sogar massiv umgesetzt. Gleichzeitig bleiben Griffmulden und Griffleisten weiterhin sehr beliebt. Farblich hat sich hier jedoch etwas verändert: Statt Schwarz dominieren inzwischen Gold-, Beige- und Rosé-Töne die Griffe.
Nach dem jahrelangen Trend der Eiche im Innenausbau war in Milano vermehrt Nussbaumholz im Einsatz. Dieses ist dunkler, oftmals weniger astig und riecht frisch geschnitten wunderbar nach Nuss. Warum nicht mal bewusst eine Alternative zu Eiche wählen?



Licht und Glas als Gestaltungselemente
Sehr präsent waren auch raffinierte Lichtkonzepte mit indirekten Beleuchtungen. Ebenso häufig zu sehen waren Glasfronten, insbesondere im Oberbau oder als elegante Vitrinenlösungen in Hochschränken. Ähnlich, wie wir es in der Happy Day Küche letzten Herbst einsetzen durften.

Spannende Details und neue Ideen
Inspirierend fanden wir auch spezielle Türbeschläge, mit denen sich Durchgänge – beispielsweise zu einem Reduit oder Vorratsraum – elegant in die Küchenplanung integrieren lassen.
Der spezielle Dreh-Beschlag «Furn Spin» erlaubt es zudem ein Regal elegant verschwinden zu lassen. Eine spannende Lösung, die mehr Flexibilität in der Küche oder im Wohnraum zulassen.


Strukturierte Fronten im modernen Landhausstil
In Anlehnung an den Landhausstil zeigen viele Hersteller wieder strukturierte Fronten: Rahmenfronten, Riffelungen oder besondere Fräsungen verleihen den Küchen mehr Tiefe und Charakter.


Nachhaltige Materialien im Trend
Eine ausgestellte Linoleum-Küche bestätigte zudem den Trend zu nachhaltigen Materialien. Fast könnte man meinen, die Designer hätten bei uns abgeschaut – denn auch wir dürfen für unsere Kundinnen und Kunden immer häufiger Linoleum-Küchen schreinern.
Helle Arbeitsflächen statt dunkler Abdeckungen
Auffallend war der Trend zu hellen Küchenabdeckungen. Dunkle Arbeitsplatten treten zunehmend in den Hintergrund. Mitverantwortlich dafür ist unter anderem der Naturstein Quarzit Taj Mahal, der auch bei uns stark nachgefragt wird.
Interessant: Inzwischen gibt es zahlreiche Keramikoberflächen, die diesen Stein erstaunlich realistisch imitieren. Sie sind oft günstiger und zudem deutlich pflegeleichter als der Naturstein. Wer Interesse hat: wir haben (fast) alle Taj-Mahal-Vergleiche bei uns in der Ausstellung.


Wein wird inszeniert
Immer häufiger werden Weinlagerungen bewusst gestaltet – mit integrierten Regalen, speziellen Halterungen für Gläser oder elegant inszenierten Weinbereichen.

Mehr Stauraum im Kühlschrank
Auch bei den Geräten bewegt sich etwas: Besonders im Bereich Kühlschrank werden die Modelle breiter und höher – eine Entwicklung, die für deutlich mehr Stauraum beim Kühlen sorgt. Teilweise waren auch Backöfen in 90er-Breiten eingesetzt – gleich unterhalb des Kochfelds.

Organische Formen statt strenger Kuben
Gestalterisch fällt auf, dass organische Formen wieder stärker Einzug halten. Die klassischen, streng kubischen Küchen wirken zunehmend weicher und lebendiger.

Fazit
Viele Trends bewegen sich in eine Richtung, die wir sehr begrüssen – natürliche Materialien, warme Farben, spannende Details und durchdachte Funktionen. Leider hat die Zeit in Milano nicht für ein Gelati, aber zumindest für eine Stippvisite beim Dom gereicht. 😊

Damit wir einige dieser Trends auch in unserem Showroom einem breiten Publikum präsentieren können, sind wir – zusammen mit Andrin Schweizer – an der Ausarbeitung eines Konzepts für unser 2. OG. Im kommenden Newsletter informieren wir gerne wieder über den Stand der Dinge.
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