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Indonesische Ästhetik: Shastris Küche

«Bitte treten Sie ein», Shastri Casutt deutet ein Lächeln an und tritt zur Seite. Zurückhaltende fernöstliche Höflichkeit. Im Vorfeld war sie verunsichert. Einem Fremden ihr Haus öffnen, ihm Zugang zur Privatsphäre der Familie gewähren? Von ihren Zweifeln ist nichts mehr zu spüren. Frau Casutt führt mich in die Küche. «Da sind wir.» Als Kind indonesischer Eltern ist Shastri Casutt in der Schweiz aufgewachsen und hat ihr ganzes Leben hier verbracht. Mit ihrem Mann und den beiden Töchtern bewohnt sie ein etwa 30 Jahre altes Einfamilienhaus, das irgendwann einen Refresh nötig hatte. Besonders die Küche. «Sie erwies sich zunehmend als unpraktisch und verbraucht. Und sie entsprach nicht unseren Gewohnheiten.»

Kochen und essen als Erlebnis
Gewohnheiten – damit meint sie die Auswahl und die Zubereitung der Speisen, wie sie es von ihren Eltern vorgelebt bekam. «Das gemeinsame Essen ist für Asiaten sehr wichtig. Gewöhnlich nehmen wir täglich mehr als drei Mahlzeiten ein. Reis ist immer die Hauptspeise. Das steht fest. Dazu stellen wir verschiedene Nebenspeisen. Für deren Zubereitung benötigen wir viele Pfannen und Kochfelder sowie einen leistungsstarken Dampfabzug.» – «Ja, ich koche leidenschaftlich gern. Es kommt vor, dass ich sechs bis acht Stunden in der Küche stehe, wenn wir Gäste erwarten.»
Funktionalität war gefragt, den individuellen Bedürfnissen der Familie angepasst. Trotz begrenzter Platzverhältnisse ein grosses Spülbecken und viel Abstellfläche. Das alles in einer schlichten und gradlinigen Ästhetik.

Auf uns zugeschnitten
Zunächst vage Ideen verdichteten sich zu klaren Vorstellungen. Das war vor drei Jahren. Damals stiessen Casutts zufällig auf die Firma Hüsser Innenausbau AG. «Wir betraten die Ausstellungsräume, schauten uns um und fühlten uns vom Küchenberater sogleich verstanden. Er hörte uns genau zu und machte weitergehende Vorschläge, ganz in unserem Sinn.» Dies setzte sich bei der Ortsbesichtigung fort. «Die Besprechungen verliefen so erfreulich, dass wir gar nicht auf den Gedanken kamen, noch eine Zweitofferte einzuholen.» Die Nähe der Küchenbaufirma zum Wohnort der Familie werteten Casutts als zusätzliches Plus.
Der gesamte Umbau, inklusive dem Ausbau der alten und dem Einbau der neuen Küche, dauerte etwa drei Wochen. Ein Abdeckelement war mit einem winzigen Kratzer angeliefert worden – die Handwerker ersetzten es sofort und unaufgefordert.
Die Küche bewährt sich. «Sie entspricht genau unseren Vorstellungen. Wenn doch mal Probleme auftauchen, stehen die Hüsser-Leute sofort da.»

Spürbare Freude
«Die Küche ist für uns ein wichtiges familiäres Zentrum.» Nach Möglichkeit unterstützt Patrick Casutt seine Gattin, und auch die beiden Töchter helfen beim Kochen und Backen. «Wir brauchen Platz in der Küche. Sie soll offen sein, so dass keine Schranken die Menschen voneinander trennen.» Shastri Casutt öffnet die Küchenschränke und weist auf die Anordnung des Geschirrs und der Pfannen. Die für die asiatische Küche so wichtigen Gewürze befinden sich in der obersten Schublade, in unmittelbarer Nähe zum Kochfeld. Wunderschöne Naturfarben!
«Und jetzt offeriere ich Ihnen Pangsit. Haben Sie Lust auf einen indonesischen Snack?» – Was für eine Frage!
Die Füllmasse ist schon vorbereitet. Eine kleine Handvoll davon kommt auf die dünnen, quadratischen Wan Tan-Teigblätter. Diese faltet Frau Casutt zu kunstvoll anmutenden kleinen «Engeln» und legt sie sorgfältig in die Frittierpfanne. Ein verlockender Duft … Mmmh!

«Bringen Sie mit unserem exklusiven Pangsit-Rezept einen Hauch indonesischer Küche in Ihr Zuhause.»

Rezept: Pangsit

Vor- und Zubereitung: ca. 1  1/2 Stunden

Zutaten

350-400g Hackfleisch (Rind)
1 Eigelb
1 EL Sambal
3 cm Ingwer fein geraffelt
1 Bund Peterli fein gehackt
1/2 Bund Schnittlauch fein gehackt
2 Knoblauchzehen gepresst
Muskat, Pfeffer und Salz nach Bedarf
1 Eiweiss
1 Büchse Kokosfett (450g)
50 Wan Tan-Blätter*

*anstelle von Wan Tan-Blätter kleiner tiegekühlter Frühlingsrollenteig (à 50 Quadraten) verwenden > ist im Asia-Shop erhältlich. Die Teigblätter über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen, 10 min vor der Zubereitung rausnehmen und sorgfältig voneinander lösen.

 

Und so wirds gemacht

Hackfleisch, Eigelb, Sambal, Ingwer, Peterli, Schnittlauch, Knoblauch, Muskat, Salz und Pfeffer gut mischen. Die Füllung zu 50 gleich grossen Kugeln formen und danach auf die Teigblätter geben. Wie Ravioli falten und mit Eiweiss verschliessen. Die Pangsit in reichlich Kokosfett frittieren, bis sie goldgelb sind (ca. 2 Minuten). Gut abtropfen lassen. En Guete!

Tipp: eher etwas mehr würzen.

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