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Mein Tisch, der hat zwei Leben

Claudia Meier sitzt an ihrem neuen Esstisch und streicht mit der rechten Hand sanft über die massive Eichenplatte – robust und geschmeidig fühlt sie sich an, so als würde der Tisch allen Widrigkeiten trotzen, als könnte ihm keine Pfanne etwas anhaben und ihn kein grosses Festessen aus der Ruhe bringen.

Die kleinen Verästelungen strahlen eine natürliche Wärme aus. Sie sind keineswegs zufällig, sondern in Grösse und Anzahl gewollt. Und jetzt steht er da, IHR Tisch, nach exakter Mass- und Handarbeit spiegelt er sich im weissen Hochglanz der Kücheninsel. Genauso hat sich Claudia das Zusammenspiel zwischen Moderne und Tradition vorgestellt.

Vor einem Monat erst ging die Geschichte des Tisches in der Schreinerwerkstatt der Firma Hüsser Innenausbau weiter. Der Stamm wurde eben frisch angeliefert und schon lagen die ausgehobelten Bretter nebeneinander auf der Werkbank – in Länge und Breite grob zugeschnitten und für den nächsten Schritt zurechtgemacht.

Der Werkstattleiter Ueli Müller sah sich die Bretter kritisch an. «Diese weisslichen Stellen werden wir weghobeln, damit die Farbe schön ebenmässig ist», erklärte er Claudia. Auch über die Verästelungen wurde intensiv diskutiert. Noch waren die Bretter nicht verleimt und das Herausschneiden unerwünschter Zeichnungen möglich. Sobald jedes Brett abgesegnet ist, wird Ueli Müller sie aushobeln und mit Schonleim verkleben und zusammenpressen, sodass am Ende optisch eine einzelne Platte entsteht.



Claudias Tisch steht auf vier kantigen Beinen. So einfach das klingen mag – einfach zu entscheiden war das nicht. Schliesslich setzt man mit Formen genauso wie mit Kanten oder Rundungen Akzente.

Um das zu veranschaulichen, hatte Ueli Müller zwei Beinmuster angefertigt: einmal mit runden, einmal mit kantigen Linien. «Nein, zu meiner kühlen, präzisen Küche passen keine Rundungen», war Claudia nach genauem Hinsehen und Auf-sich-wirken-Lassen überzeugt. «Mein Raumgefühl verlangt nach Ecken und Kanten.»

Damit der Tisch an Stabilität gewinnt, wurden die Beine nicht einfach verleimt, sondern zusätzlich verzahnt – diese Präzision ist raffiniertes Handwerk. Sie macht den kleinen, aber feinen Unterschied aus.



Die Länge passt, ist Claudia überzeugt, während ihr Blick durch die offene Küche schweift. Sie hat mit Sascha Imbach, dem Kundenberater der Firma Hüsser Innenausbau, lange über die Masse diskutiert. Schliesslich haben sie sich auf zwei Meter Länge geeinigt. Eine zusätzliche Ansteckplatte lässt sich einfach montieren und ist aus dem gleichen Eichenholz geschnitzt. Alles in allem bietet der Esstisch Platz für zehn Gäste.

Beim Essen erzählt man von Erlebtem, bespricht den Tag, erwähnt, was war und was noch kommen wird. Solche Momente sind kostbar und setzen ein Wohlgefühl, ein Behaglichsein voraus. Wie viel würde wohl unerzählt bleiben, würde es diesen einen gemeinsamen Mittelpunkt nicht geben? Vielleicht Geschichten wie diese hier, die vom Esstisch handelt, der aus einem Baum geschnitten und mit viel Herzblut von Hand gefertigt wurde.




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