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LivingKitchen zeigt das Leben der Zukunft

Als Design-Auftakt in das 2019 präsentierte die Messe Köln gleich zwei namhafte Ausstellungen rund ums Thema Wohnen: die «living kitchen» und die «imm cologne». Dem Messe-Sterben zum Trotz gönnte ich mir zwei Tage in Köln und konnte mir so ein Bild über die neusten Küchen- und Möbeltrends machen. Da wir unseren Showroom in Bremgarten auch bald umgestalten, war es die perfekte Gelegenheit in Köln unter zahlreichen und namhaften Designerinnen und Designern Inspirationen zu sammeln und in die «interior»-Welt einzutauchen.

Natürlich sind die Impressionen sehr persönlich gefärbt und ich habe mich klar auf das Thema «Küche» konzentriert. Wobei ich nicht umhin kam einen Blick auf die neusten Trends im Bereich Tische, Garderoben, Betten oder Regale zu werfen. Und natürlich interessierten mich auch die verschiedenen Messestand-Arten, da wir Ende April als Aussteller an der MEGA19 präsent sein werden.


Akzente in der Küche

Langsam kommt wieder Farbe in die Küche. In den letzten Jahren wurden Design-Küchen sehr dunkel oder gar klassisch weiss gehalten, doch heute setzt man wieder vermehrt auf Farbakzente. Hauptsächlich bewegt sich der Farbtrend – genau wie bei Möbeln – im Bereich Dunkelblau, Dunkelgrün und Petrol. Aber auch sanfte Pastelltöne sind gefragt.

Alternativ zu den Farben – und das freut das Schreiner-Herz natürlich besonders – scheint Massivholz nach wie vor ein wichtiges Gestaltungselement in der Küche zu sein. Zum Beispiel werden Kunstharzfronten mit Massivholz-Kanten kombiniert, Massivholztische mit Metallgestellen in der Küche integriert oder Hochschrank-Elemente ganz in Massivholz gefertigt.

Hoch im Kurs ist nach wie vor alles rund um Supermatt. Kein Wunder, so entwickeln unsere Lieferanten auch laufend verbesserte Formeln, was die Anti-Fingerprint-Qualität anbelangt. Aber auch strukturierte Fronten für eine spezielle Haptik oder Materialien wie Messing und Beton waren Eyecatcher an der Messe in Köln.

Die Abdeckungen in der Küche tendieren weiterhin zu dünnen Materialien wie Neolith und Dekton, aber auch Fenix wurde sehr häufig gezeigt.

Ungehalten scheint der Trend mit offenen Regalen in der Küche. Immer mehr sind Küchendesigns zu sehen, die aufgrund von offenen Regalen als Gestaltungselement leichter und feiner wirken.



Bora dampft mit Vollgas

Eigentlich wollte ich mich an der Messe auch über das neue Bora-System (Dampfabzug) informieren, doch am Stand herrschte so reges Treiben, dass ich nach ein paar Eindrücken die Bora-Welt ohne Beratung wieder verlassen habe. Was ich aber mitgekriegt habe, sind die verschiedenen Farbmöglichkeiten vom Bora Basic – also auch hier wird mit Farbe gespielt! Und natürlich werden wir unser Wissen über die neuen Produkte dann schon noch aufpimpen.



Küchenalternativen und Küchenvisionen

Zum ersten Mal sind mir auch Outdoor-Küchen ins Auge gestochen. Dabei geht es nicht einfach um schöne Grills, sondern um komplette Küchenausstattungen für den Aussenbereich. Schon flimmern mir Bilder von Outdoor-Küchenpartys in Bremgarten vor meinem geistigen Auge. Wäre das was?


In eine ganz andere Richtung geht der Star-Designer Alfredo Häberli. Für einmal steht bei ihm nicht das Design im Vordergrund, sondern er sinniert über die Zukunft in der Küche. Wie kann die Küche einen noch ressourcenschonenderen Part im Alltag übernehmen? Dabei geht es nicht nur um Umweltschonende Faktoren, sondern auch um zeitliche Aspekte. Zum Beispiel fragt er sich, weshalb der Kühlschrank nicht horizontal eingebaut wird, sodass die Produkte alle auf Augenhöhe angeordnet werden können. Die gekühlten Produkte würden nicht in Vergessenheit geraten, schneller gefunden und die Kühlschranktüre müsste weniger lang geöffnet werden, um das passende Produkt zu finden. Gleichzeitig könnte die gewonnene Wärme des Kühlschranks genutzt werden, um z. B. Teller vorzuwärmen. Zahlreiche weitere Innovationen waren an Häberlis interaktivem Stand zu erfahren, wo jeweils das Thema Ressourcen in den Vordergrund gerückt wurde.


Ebenfalls sehr visionär und schon etwas konkreter in der Umsetzung präsentierte das Startup „agrilution“ ihr Küchen-Gadget. Ganz ohne grünen Daumen kann man mit Plantcube täglich frische Kräuter und Salate ernten. Das Kühlschrankähnliche Gerät wird in der Küche eingebaut und übernimmt die Bewässerung, Wärmeregulierung und Lichtsteuerung der Setzlinge automatisch, sodass man täglich mit frischen Kräutern und Salaten versorgt wird. Das werde ich genauer verfolgen, ich liebe frische Produkte, aber ein Basilikum Topf überlebt in der Regel keine Woche bei uns zu Hause…


Nach zwei intensiven Messe-Tagen mit vielen Gesprächen, tollen Eindrücken und müden Füssen, endet die Reise wieder in Bremgarten, wo das Handwerk darauf wartet mit den neuen Inspirationen gepaart zu werden. Sobald die ersten Resultate aus dem Design-Handwerk von Hüsser fertig sind, werden wir wieder informieren!


Über die Autorin

Geschäftsführerin von Hüsser Innenausbau und passionierte Schreiner-Bloggerin. Nach der Matura zunächst Studium an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz bis zum Abschluss als Sekundarlehrerin. Nach kurzer Lehrertätigkeit, Einstieg in den Schreinerberuf mit der Lehre zur Schreinerin. Parallel dazu Ausbildung am Schweizerischen Institut für Unternehmensführung zur Betriebswirtschafterin. Barbara Hüsser führt den 1913 gegründeten Familienbetrieb Hüsser Innenausbau in der vierten Generation.

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