Megatrend Digitalisierung

26/09/2016

Die Hüsser Innenausbau AG durfte als Vertreterin von KMU’s ein Inputreferat zum Thema “MEGATREND DIGITALISIERUNG – Praxisbeispiele für KMU” halten. Der Event fand in Rotkreuz in den Räumlichkeiten von Novartis statt. Praxisnahe Referate sollten Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung an diesem Kompetenzanlass in Rotkreuz aufzeigen. Organisiert wurde der Anlass gemeinsam mit asut, dem Schweizerischen Verband der Telekommunikation und Zentralschweiz Innovativ.


Sie hat unser Leben längst verändert, ist zu unserem täglichen Begleiter geworden, beeinflusst unsere Kultur, unsere Gesellschaft, die Politik, aber auch die Wirtschaft. Sie beherrscht unsere Welt mehr denn je und wir mögen sie eigentlich gerne, sind aber schnell auch überfordert. Es ist die Digitalisierung.
Die Veränderungen, die das mobile Internet und die Digitalisierung ermöglichen, sind derart fundamental, dass heute kaum mehr vorhersehbar ist, was wir in zwanzig Jahren für selbstverständlich erachten werden. Erkennbar ist aber bereits heute, dass die Digitalisierung die Bedürfnisse der Kunden sowie viele Unternehmensprozesse und Geschäftsmodelle transformieren und verändern wird. Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zahlreicher Branchen wird davon abhängen, wie weit es den Unternehmen gelingt, „digital“ zu sprechen – innerhalb der Unternehmen, mit den Kunden und in den Wertschöpfungsnetzen. Gerade kleine Unternehmen und Gewerbebetriebe stehen damit vor einer besonderen Herausforderung.

Schon als der Einladungsflyer eintrudelte musste ich etwas über die Herkunft der verschiedenen Referenten schmunzeln. Denn neben den Firmenvertretern von Novartis Pharma Schweiz AG, Bossard AG und Schindler Digital Business Ltd kam ich mir mit der Hüsser Innenausbau AG etwas weniger weltbewandt vor und freute mich aber natürlich sehr, das “K” der KMU hiermit zu vertreten.

Nach der Begrüssung von Geschäftsführer des ITZ (InnovationsTransfer Zentralschweiz), Bruno Imhof und Chrstian Grasser als Geschäftsführer von asut, startete Frau Huismann von Novartis Pharma Schweiz AG mit Ihrem Refereat “Der Patient im digitalen Zeitalter”. Das Referat von Stefan Müller, Chief Information Officer der Bossard Gruppe, informierte über das sehr komplexe und spannende digitale Logistiksystem “Smart Factory Logistics” der bekannten Bossard-Schrauben. Herr Ralph Witt, Head DTF Operations, Schindler Digital Business Ltd. zeigte die fortschrittliche Digitalisierung der Schindler-Aufzüge und die damit zusammenhängende Abwicklung von Reparaturaufträgen auf.

Das Inputreferat von uns, Hüsser Innenausbau, behandelte die klassischen Digitalisierungsprobleme oder Herausforderungen mit der sich ein kleinerer Handwerksbetrieb befassen muss. Nachdem bekannt wurde, wie wir auf dieses Thema aufmerksam wurden, konnte anhand einer einfachen Matrix die Chancen der Digitalisierung aufgezeigt werden. Diese sind unter anderem: “Vereinfachung der Prozesse mit anschliessender vollständigen Durchgängigkeit”, “Qualitätsführung, die sich auch in der digitalen Welt spiegelt”, das “Abholen von digtial-agilen Kunden” und natürlich auch die berühmte “Generation z”, die früher oder später auch in unserem Betrieb tätig sein werden. Anschliessend wurde erläutert, welche Schritte der Digitalisierung bereits angegangen und wie wir dabei vorgegangen sind. Als kleine Standortbestimmung konnte aufgezeigt werden, was – durch verschiedene Digitalisierungsmassnahmen – bereits erreicht wurde: Prozesse wurden vereinfacht, Mitarbeiter konnten mit auf die Reise genommen werden und schon jetzt können wir eine deutlich bessere Auffindbarkeit im Netz verbuchen. Zum Schluss gab es die drei wichtigsten Take Aways: 1. Fokus und kleine Schritte, 2. Mitarbeiter Commitment und 3. Digitalisierung ist eine Haltung!

Nach der kurzen Podiumsdiskussion folgte ein Netzwerk-Apéro, der rege zum Visitenkarten-Tausch genutzt wurde.

Ich bin gespannt, ob unser Referat bei der einen oder anderen Person etwas auslösen konnte und freue mich natürlich auch über Rückmeldungen oder neue Inputs! 🙂

Über die Autorin

Barbara Hüsser
Barbara Hüsser
Geschäftsführerin von Hüsser Innenausbau und passionierte Schreiner-Bloggerin. Nach der Matura zunächst Studium an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz bis zum Abschluss als Sekundarlehrerin. Nach kurzer Lehrertätigkeit, Einstieg in den Schreinerberuf mit der Lehre zur Schreinerin. Parallel dazu Ausbildung am Schweizerischen Institut für Unternehmensführung zur Betriebswirtschafterin. Barbara Hüsser führt den 1913 gegründeten Familienbetrieb Hüsser Innenausbau in der vierten Generation.

2 Kommentare

  1. Hansjürg Inniger

    12. October 2016 um 11:43 am

    Guten Tag Frau Hüsser

    Besten Dank für den sehr guten Vortrag. Ich leite die Asut Arbeitsgruppe “digital industry”, welche Christian Grasser bei der Einleitung erwähnt hatte. Wir hatten leider nicht die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch beim Apero.
    Dürfte ich Ihr Beispiel bei Kleinbetrieben erwähnen?
    Ich halte an öffentlichen Veranstaltungen regelmässig Vorträge zum Thema IoT und Digitalisierung.

    Freundliche Grüsse
    Hansjürg Inniger

  2. Barbara Hüsser

    13. October 2016 um 8:22 pm

    Guten Tag Herr Inniger

    Vielen Dank für Ihre Message. Schade, haben wir uns am Anlass in Rotkreuz nicht getroffen. Selbstverständlich dürfen Sie sich bei Ihren Veranstaltungen auf unseren Betrieb beziehen und ich bin auch gerne für weitere Fragen Ansprechperson. Vielleicht ergibt sich bei einer anderen Gelegenheit ein weiteres Zusammentreffen…!?

    Beste Grüsse
    Barbara Hüsser

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