Die moderne Küche übernimmt Ihre Arbeit

19/09/2016
Wer uns bei der Bremgarter Gewerbeausstellung vom August 2016 am Messestand besucht hat, konnte es live erleben: Eine Küche der Zukunft. Wir haben nur ein paar kleine Gadgets in unsere Ausstellungsküche eingebaut. Diese zeigen aber schon einige tolle Möglichkeiten, wie der Küchenalltag noch mehr vereinfacht werden könnte. Zugegebenermassen weist die Hüsser Smart Kitchen auch noch ein paar Schwächen auf. Wir wissen jetzt aber, was wie verbessert werden kann!

In den Traumvorstellungen übernimmt die Küche quasi alles selbst, am besten sogar das Kochen, Putzen und Ausräumen der Geschirrspülmaschine. Ganz so vielseitig ist die Smart Kitchen leider noch nicht. Unser Ausstellungsobjekt war mit drei verschiedenen Fähigkeiten ausgestattet:

  • Eine musikalische Kochinsel: Der Soundwaver verwandelt die Kochinsel in einen Lautsprecher. Mit einer App auf dem Smartphone kann man über Bluetooth die Musik steuern.
  • Intelligentes Licht von Casambi: Auch dabei funktioniert die Steuerung über App und Bluetooth. Das Licht in den Oberbaumöbeln kann damit aktiviert, ausgeschaltet und angepasst werden.
  • Ferngesteuerter Backofen und Dampfgarer von V-Zug: Und auch das letzte Gimmick wird über eine App auf dem Smartphone gesteuert. Im Programm kann man die Geräte überwachen und ausschalten. Das war bei diesem Modell aber leider schon alles. Die meisten Besucher hätten gerne auch die Möglichkeit zum Ein- oder Umschalten gesehen.

 

Viele tolle Möglichkeiten für die Küche

Wir haben drei nützliche (oder doch zumindest unterhaltsame) Möglichkeiten vorgestellt, aber natürlich gibt es da noch viel mehr. Hier eine Liste mit unseren Favoriten. Welche davon wirklich nützlich und welche einfach nur lustig sind, müssen Sie selbst entscheiden:

  • Die intelligente Pfanne Pantelligent misst die aktuelle Temperatur, übermittelt sie an Ihr Handy und gibt Ihnen Hinweise zur optimalen Zubereitung Ihres Essens.
  • iSommelier ist ein intelligenter Dekanter, das heißt er versorgt den Wein automatisch mit reinem Sauerstoff, um den vollen Geschmack zu entfalten.
  • Moderne Waagen wie zum Beispiel Drop Connected Kitchen Scale prüfen automatisch mit Rezepten, wie viel Zucker, Mehl und andere Zutaten Sie brauchen. So kann beim Messen fast nichts mehr schief gehen.
  • Das iGrill Bluetooth Thermometer ist ein Fleischthermometer, das Sie automatisch per Nachricht auf dem Smartphone informiert, wenn Sie Ihr Steak umdrehen oder vom Grill nehmen müssen.
  • Mit der Kaffeemaschine von Firebox wartet morgens oder nach Feierabend in der Küche schon Ihr Kaffee. Frisch gemahlen und genau nach Ihren Vorlieben zubereitet.
  • Automatische Kochgeräte sind gerade sowieso in Mode. Es gibt sie von verschiedenen Marken, aber alle funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. Sie enthalten Rezepte und führen Sie Schritt für Schritt zu Ihrem Gericht. Die Schritte sind meistens nur: Gebe Karotten in die Maschine, gebe Kartoffeln in die Maschine, gebe Wasser in die Maschine. Denn alles andere macht sie selbst: wiegen, schneiden, kochen, rühren.
  • Das absolute Highlight unter den modernen Küchen-Tools ist aber: Die Gabel HAPIfork, die automatisch mitrechnet, wie viel und wie schnell Sie essen. Wenn Sie schlechte Essgewohnheiten zeigen, fängt sie an zu blinken. Fantastisch, oder?
 

Zu viele Apps verderben den Brei

Kehren wir vom Ausflug ins Kuriositätenkabinett der modernen Küche zurück zu unserer kleinen Testaktion. Wir haben natürlich allen Besuchern am Messestand die netten Tricks vorgestellt und waren gespannt auf die Reaktionen.
Dabei kam immer wieder die gleiche Kritik: Wenn man für jedes Element eine spezielle App oder Einstellung braucht, wird es nervig. Sie schalten in der einen App das Licht an, via Bluethooth aktivieren Sie Musik, mit der dritten App kontrollieren Sie schnell die Temperatur im Ofen, dann zurück in die erste App, um das Licht doch wieder ein wenig zu dimmen. Damit trainiert man zwar den „Smartphone-Daumen“, aber übersichtlich sind die vielen Apps und Konfigurationen nicht besonders.
Es gibt inzwischen aber auch Gesamtlösungen. Wir empfehlen unseren Kunden das Smart Home von Loxone. Das ist die Gesamtlösung für Ihr ganzes Haus. Sie können damit quasi Ihren ganzen Tagesablauf planen. Vom sanften Musikwecker bis zur Pool-Heizung ist alles dabei. Über eine einzige App steuern Sie Licht, Temperatur, Musik, Fernseher, Küchengeräte, Storen und Ihren Roboter-Staubsauger. Sogar Ihre Gegensprechanlage können Sie per Handy bedienen – also auch, wenn Sie nicht zuhause sind. Schon grossartig, oder?
Mit Loxone arbeiten wir auch bei unseren Innenausstattungsprojekten zusammen. Wenn Sie also gerne ein Haus mit ordentlichem IQ hätten, melden Sie sich bei uns.

Über die Autorin

Barbara Hüsser
Barbara Hüsser
Geschäftsführerin von Hüsser Innenausbau und passionierte Schreiner-Bloggerin. Nach der Matura zunächst Studium an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz bis zum Abschluss als Sekundarlehrerin. Nach kurzer Lehrertätigkeit, Einstieg in den Schreinerberuf mit der Lehre zur Schreinerin. Parallel dazu Ausbildung am Schweizerischen Institut für Unternehmensführung zur Betriebswirtschafterin. Barbara Hüsser führt den 1913 gegründeten Familienbetrieb Hüsser Innenausbau in der vierten Generation.

Antwort hinterlassen